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Violine · Stradivari „Muntz“ von 1736
Biografie
Die japanische Geigerin Rino Yoshimoto hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer der fesselndsten Künstlerinnen ihrer Generation entwickelt.
Rino Yoshimoto, geboren 2003 in Kobe, hat in vielen der bedeutendsten Konzertsäle gespielt, darunter in der Carnegie Hall, im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins und im Wiener Konzerthaus, dazu in großen Häusern in ganz Europa und Asien.
Zuletzt gewann sie 2025 den Zweiten Preis beim 58. Premio Paganini in Genua. Davor war sie Preisträgerin des Isang Yun Competition in Tongyeong (2024), des 10. Fritz Kreisler Wettbewerbs in Wien (Zweiter Preis, 2022), des Shanghai Isaac Stern International Violin Competition (2020) und des 16. Padova International Music Competition. 2025 wurde sie in die Förderung der Fondation Gautier Capuçon aufgenommen.
Als Solistin konzertierte sie mit dem Wiener KammerOrchester, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, dem Belgian National Orchestra, dem Shanghai Symphony Orchestra und dem Orchester des Teatro Carlo Felice in Genua. In Japan spielte sie unter anderem mit dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Japan Philharmonic Orchestra und der Kansai Philharmonic. Eine Einladung des Wiener KammerOrchesters führte sie auf eine Spanien-Tournee, ihre Auftritte wurden dort von der Kritik gefeiert.
Recitals und Kammermusikprojekte führten sie nach Japan, Österreich, Belgien, Bulgarien, Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien, Russland und in die USA. 2026 war sie Solistin beim Pacific Music Festival in Sapporo.
Mit vierzehn Jahren kam sie zum Studium nach Wien zu Michael Frischenschlager. Mit siebzehn wurde sie in die Klasse von Augustin Dumay an der Chapelle Musicale Reine Élisabeth aufgenommen, wo sie 2025 mit höchster Auszeichnung abschloss. Derzeit absolviert sie dort das Artist Diploma in Kammermusik bei Miguel da Silva, Corina Belcea und Jean-Claude Vanden Eynden. Zu ihren früheren Lehrern zählen Masako Kida, Yoshio Unno, Gérard Poulet und Mauro Iurato.
Rino Yoshimoto spielt die Stradivari „Muntz“ von 1736, eine großzügige Leihgabe der Sasakawa Music Foundation.
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