← Künstlerinnen & KünstlerFoto: phil Blech WienphilBlech Wien
Blech und Schlagwerk aus Wiener Orchestern · seit 2010
Biografie
phil Blech Wien entstand 2010 während einer Konzertreise der Wiener Philharmoniker. Die Idee war ein Blechbläserensemble mit zwei Schlagwerkern, das die Wiener Blechblas- und Schlagwerktradition weitergibt und ihr zugleich neue Impulse gibt.
Die fünfzehn Musiker kommen aus renommierten Orchestern, ausgebildet wurden sie alle in Wien. Die Besetzung folgt dem Wiener Orchester: fünf Trompeten, drei Hörner, drei Posaunen, Tuba, zwei Schlagwerker und der musikalische Leiter Anton Mittermayr. Drehventiltrompete, Wiener Horn und Wiener Pauke sorgen für den runden, weichen Klang, den man mit dieser Stadt verbindet.
Das Repertoire, Werke aus Oper und symphonischer Literatur, ist dem Ensemble auf den Leib geschrieben. Die Arrangements stammen durchwegs aus den eigenen Reihen, vor allem von Mark Gaal und Paul Halwax. Sie lassen jedes Instrument hervortreten und bekannte Musik neu hören.
Die erste CD phil Blech Wien erschien 2013 bei der Deutschen Grammophon. Im Zentrum stehen die Jubilare Verdi und Wagner, dazu kommen Arrangements von Werken Bruckners, Mahlers, Mascagnis, Mendelssohn Bartholdys, Mozarts und Rodrigos.
Weihnachten – Christmas folgte 2015, ebenfalls bei der Deutschen Grammophon, mit dem Tenor Piotr Beczała, den Wiener Sängerknaben und dem Chorus Viennensis. Die Aufnahme erreichte Platz drei der Ö3 Austria Top 40. Im selben Jahr wirkte phil Blech als Gastensemble an einer CD-Produktion der Wiener Sängerknaben mit.
Den bislang publikumswirksamsten Auftritt hatte das Ensemble im Pausenfilm des Neujahrskonzerts 2013 der Wiener Philharmoniker, mit Joaquín Rodrigos Fantasía para un Gentilhombre.
Ende April 2019 debütierte phil Blech Wien im Wiener Musikverein, gemeinsam mit dem Organisten Olivier Latry. Der Mitschnitt erschien im Mai 2022 unter dem Titel Live from Vienna bei der Deutschen Grammophon.
Am 18. Mai 2022 brachte das Ensemble im Wiener Konzerthaus das Auftragswerk „Urknall. Die Geburt des Universums“ von Gerd Hermann Ortler zur Uraufführung, erneut mit Olivier Latry und kombiniert mit Gustav Holsts „Die Planeten“ in der Bearbeitung von Mark Gaal.
Zuletzt war phil Blech Wien unter anderem beim Liszt Festival Raiding und beim Attergauer Kultursommer zu hören. Die Wiener Blechblas- und Schlagwerktradition lebt.
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