← Künstlerinnen & Künstler© Yael DuvalNathaliePeña-Comas
Latin‑Grammy‑nominierte Sopranistin und Schauspielerin
Biografie
Nathalie Peña-Comas wurde in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik geboren und lebt in Wien. Ausdruckskraft, stimmliche Vielseitigkeit und Bühnenpräsenz haben sie auf Podien in Europa, Asien und Amerika geführt, unter anderem nach Österreich, Belarus, Kolumbien, Kroatien, in die Dominikanische Republik, nach Ägypten, England, Frankreich, Finnland, Deutschland, Italien, Mexiko, Panama, Peru, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, in die Slowakei, nach Slowenien, Spanien, Schweden, in die Türkei, in die USA und in den Vatikan.
Auf der Opernbühne sang sie unter anderem Zerlina und Donna Anna (Don Giovanni), Pamina (Die Zauberflöte), die Gräfin (Le nozze di Figaro), Musetta (La Bohème), Micaëla (Carmen), Violetta (La traviata), Lucia in der Tango-Oper Mateo, die Trollkönigin (The Two Fiddlers) und Gabi (Agleia Federweiss). Im Sommer 2025 war sie beim Wiener Opernsommer als Violetta zu erleben. Ihr Schauspieldebüt gab sie am Los Angeles Theater Center als Nachtigall in der Uraufführung von Ghost Waltz.
Zu den Festivals, bei denen sie aufgetreten ist, zählen das Emilia Romagna Festival, das Montecatini Opera Festival und das Taranto Opera Festival, die Wiener Festwochen, der Wiener Opernsommer, das Sommerfestival Kittsee und das IMAGO Sloveniae Festival. Sie gastierte im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, im Wiener Konzerthaus, in der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, in Santa Maria Maggiore, am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, im Gran Teatro Nacional in Lima, in der National Concert Hall in Taipeh sowie im Teatro Nacional Eduardo Brito in Santo Domingo.
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Als Solistin arbeitete sie mit der Russischen Staatlichen Philharmonie, dem Wiener KammerOrchester, dem Wiener Concert-Verein, dem Strauss Festival Orchester Wien, dem Radiosinfonieorchester Belarus, den Győrer Philharmonikern, dem Taiwan Philharmonic sowie den Nationalen Symphonieorchestern von Peru und der Dominikanischen Republik. Sie sang unter Dirigenten wie Eugene Kohn, Valery Polyansky, Martin Sieghart, Ernst Kovacic, Joji Hattori, Ola Rudner, Ferenc Gábor, Harald Krumpöck und José Antonio Molina und stand mit Gregory Kunde, Ramón Vargas, Stephen Costello, Morris Robinson, Tuomas Katajala, Andrea Bocelli, Johnny Ventura, Danny Rivera und Plácido Domingo Jr. auf der Bühne.
Ihre Konzerte wurden mehrfach übertragen, unter anderem auf RAI 3, im belarussischen Staatsrundfunk, im slowenischen Nationalradio sowie im dominikanischen Staatsfernsehen und -radio.
Ihr Album Alta Gracia wurde 2017 für den Latin Grammy in der Kategorie Bestes klassisches Album nominiert. Mit dem sechsköpfigen Ensemble Spirituosi, das sich der klassischen und der lateinamerikanischen Musik widmet, gastierte sie in Österreich, Italien, Spanien, England und in ihrer Heimat. Das Debütalbum Souvenir Latino erhielt drei Goldmedaillen bei den Global Music Awards in Los Angeles und war in der Playlist von BBC Radio 3 vertreten.
Zu ihren Auszeichnungen zählen der 1. Preis beim Internationalen Opernwettbewerb Ebe Stignani 2022, der 2. Preis beim Wettbewerb des Montecatini Opera Festival 2022 und mehrere Soberano-Preise in der Dominikanischen Republik, zuletzt 2026 als herausragende klassische Künstlerin im Ausland. 2013 war sie Finalistin des 14. Osaka International Music Competition, 2011 erhielt sie beim Ada-Sari-Wettbewerb Sonderpreise als vielversprechendste Sopranistin und für die beste Interpretation eines polnischen Werks.
Ihr Studium absolvierte Nathalie Peña-Comas an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Helena Lazarska und Annamaria Rott (Gesang) sowie bei Manfred Wagner-Artzt (Klavier) und schloss mit dem Bachelor of Arts in Gesangs- und Klavierpädagogik ab. Meisterklassen führten sie zu Gregory Kunde, Mariella Devia, Michael Recchiuti und Kamal Khan. Seit 2018 arbeitet sie mit der rumänischen Gesangspädagogin Irina Gavrilovici.
Seit 2019 ist Nathalie Peña-Comas offizielle Kulturbotschafterin der Dominikanischen Republik. 2026 sang sie in Wien erstmals die Sopranpartie in Bachs Johannes-Passion, im Juni Carmina Burana zum 85-Jahr-Jubiläum des Nationalen Symphonieorchesters in Santo Domingo. Für den Herbst 2026 stehen Brahms’ Deutsches Requiem in Győr und Wien sowie Mahlers Zweite in Santo Domingo auf dem Programm.
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