Stefan Vladar
Nachdem er 1985 als jüngster Teilnehmer und als erster Österreicher überhaupt den 1. Preis beim "Internationalen Beethoven-Klavierwettbewerb" in seiner Heimatstadt Wien erspielte, stellte sich Stefan Vladar als äußerst vielseitiger Künstler vor, der sich ungern auf ein bestimmtes Repertoire festlegen lässt.
Seine internationale Karriere führte ihn in die wichtigsten Metropolen der Musikwelt rund um den Globus und zu den wichtigsten Musikfestivals.
Seine Partner waren unter vielen anderen renommierte Orchester wie die Wiener Philharmoniker, das Chicago Symphony Orchestra, die Academy of St. Martin in the fields, das Concertgebouworchester Amsterdam, die Rotterdamer Philharmoniker, das Bayrische Staatsorchester, das Tonhalleorchester Zürich, die Camerata Salzburg und das Chamber Orchestra of Europe.
Dabei musizierte er mit namhaften Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnanyi, Vladimir Fedosejev, Rafael Frühbeck de Burgos, Daniel Harding, Christopher Hoogwood, Sir Neville Marriner, Lord Yehudi Menuhin, Seiji Ozawa, Horst Stein, Christian Thielemann und Sándor Végh.
Schon bald sollte sich Vladars Wunsch erfüllen, die Grenzen des Klaviers zu überschreiten und ebenso als Dirigent großer Orchester zu musizieren.
Auf einer ausgedehnten Japan-Tournee leitete er die Capella istropolitana, die schon bei CD-Aufnahmen als Pianist sein Partner gewesen war.
Seither arbeitete er als Dirigent u. a. mit den Wiener Symphonikern, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Brucknerorchester Linz, dem Residenzorchester Den Haag, den Essener und Stuttgarter Philharmonikern, der Rheinischen und der Württembergischen Philharmonie, dem RSO Budapest, dem Dänischen Radiosymphonieorchester, dem Haydn Orchester Bozen, sowie den Kammerorchestern aus Prag, Köln, Zürich, Basel und Irland.
Eine besonders enge Zusammenarbeit ergab sich mit dem Wiener KammerOrchester und der Camerata Salzburg.
Große Solisten wie Tzimon Barto, Viktoria Mullova, Julian Rachlin, Heinrich Schiff, sowie Juliane Banse, Ian Bostridge, Nicolai Gedda, Angelika Kirchschlager, Bo Skovhus und Ramon Vargas waren dabei seine Partner.
Ab der Saison 2003/2004 war Stefan Vladar für drei Jahre Chefdirigent des Orchesters „Recreation- Großes Orchester Graz“, dem er auch jetzt noch als Gastdirigent verbunden ist.
Nach über 20 Tonträgern als Pianist erschien 2006 bei harmonia mundi eine CD mit Werken von W. A. Mozart, bei der er als Dirigent und Solist mit der Camerata Salzburg musiziert.
In Kürze erscheint bei Sony eine CD mit orchestrierten Liedern von Schubert und Schumann mit Bo Skovhus, bei der Stefan Vladar das Dänische Radiosymphonieorchester dirigiert.
Im Mai 2008 wurde Stefan Vladar zum Chefdirigenten des Wiener KammerOrchesters ernannt.
Im Juni 2008 hat er die Wiener Symphoniker mit Bruckners 8. Symphonie in der Stiftskirche St. Florian geleitet.
Für die kommende Saison sind unter vielen anderen Einladungen zu den Wiener und den Bamberger Symphonikern geplant.

