Marcela Cerno

Sopran

Marcela Cerno – eine Künstlerin mit vielen Gesichtern. Bereits erblich vorbelastet – ihr Vater war ebenfalls Opernsänger – besuchte sie die Hochschule in Prag. Sie absolvierte ihr Musikstudium bei Prof. Berman und Prof. Parikova (Prag) sowie bei Kammersängerin Renate Holm (Wien).
Erste Engagements erhielt sie bereits während ihrer Studienzeit – sie sang in Pilsen und Prag. Später übersiedelte sie nach Wien, gemeinsam mit Jan Pospichal, Univ. Prof. an der Hochschule für Musik und Konzertmeister der Wiener Symphoniker. Marcela Cerno selbst gehörte dem Ensemble des Wiener Raimundtheaters an. Seit 1990 ist sie freischaffende Künstlerin.

Die Karriere der Sängerin umfasst viele Facetten. Da ist die Soubrette, wo sie in den großen Rollen des Operettenrepertoires glänzt, daneben steht auch jenes Operettenfach, in dem man eine „große“ Stimme braucht, also Adele (Fledermaus), Margit (Wo die Lerche singt). Dazu kamen große Opernpartien. Es sind hier zu nennen: Blondchen (Die Entführung aus dem Serail), Oscar (Maskenball), Marie (Zar und Zimmermann), Gretel (Hänsel und Gretel), Olympia (Hoffmanns Erzählungen, Najade (Ariadne auf Naxos) und andere.